"[In diesem Bildthema fühlt Loredana] überall das "Schweigen der Unschuldigen", sie nimmt [...] das Entsetzen der stimmlosen Opfer wahr, vom Schmerz deformierte Stimmen, in der Knolle ausgelöschte Leben. In der Knolle, im Leib, im geschützten Garten der Mutter wird über ein mögliches Leben in prekärem Gleichgewicht debattiert.

Ihre weibliche Malerei ist zwanghaft mütterlich, ihre Mutterschaft ist die der Pachamama, der Mutter Erde, die ihre Fruchtbarkeit verliert, der großen Mutter, die langsam ausgelöscht wird durch genetisch veränderte Pflanzen, Düngemittel, Entlaubungsmittel, welche die Furchen wie Phosphor verbrennen, wie Napalm [das] die Körper verbrennt".

(Piero Del Giudice, 2006)